Lebenslauf
Norbert Altenkamp ist am 27. Juli 1972 in Marl/Westfalen geboren. Er ist katholisch, verheiratet und Vater zweier Kinder.
2017 zog Norbert Altenkamp als direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis 180 Main-Taunus in den Bundestag ein. Von 2021 bis 2025 war er Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe und von 2017 bis 2025 Mitglied des Ausschusses für Bildung und Forschung. Seit 2025 ist er Vorsitzender der AG Menschenrechte und Humanitäre Hilfe sowie Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Weitere politische Schwerpunkte setzt er durch seine Mitarbeit in der AG Kommunalpolitik und im Parlamentskreis Mittelstand PKM seiner Fraktion.
Er ist Vorsitzender des Haupt-und Finanzausschusses im Kreistag des Main-Taunus-Kreises, außerdem Vorsitzender des Prüfungsausschusses im Verwaltungsrat der Taunus Sparkasse und Beiratsmitglied der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus-GmbH.
Von 2004 bis 2017 war er Bürgermeister der Stadt Bad Soden am Taunus.
Zuvor arbeitete er als Fachreferent für Wirtschafts- und Strukturpolitik im Landratsbüro des Kreises Recklinghausen und in der CDU-Kreistagsfraktion.
Norbert Altenkamp ist Diplom-Volkswirt (Studienabschluss im Jahr 2000 an der WWU Münster) und Bankkaufmann (Ausbildung bei der Dresdner Bank AG in Essen).
Meine Gremien
Ordentliches Mitglied:
Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (2017-2025)
Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe (seit 2017)
Mitglied in Gremien der Fraktion:
AG Bildung und Forschung (2017-2025)
AG Menschenrechte und Humanitäre Hilfe (seit 2017)
AG Kommunalpolitik (seit 2017)
Standpunkte
In meinem früheren Amt als Bürgermeister hatte ich immer das Privileg, ganz nah bei den Menschen zu sein. Diese Erfahrung bringe ich seit meiner Wahl 2017 in meine politische Arbeit in Berlin ein. Die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger sind mir sehr wichtig, gerade in diesen Krisenzeiten.
Damit wir alle eine gute Zukunft haben und die großen Herausforderungen von der Energiewende bis zu den Folgen des Ukraine-Kriegs gemeinsam meistern können, setze ich mich im Bundestag ganz besonders für folgende Ziele ein:
Die richtigen Prioritäten bei Wirtschaft und Finanzen setzen!
Drei Jahre Ampelregierung haben gereicht, um Deutschland fast wieder zum kranken Mann Europas zu machen. Das Gespenst der Deindustrialisierung steht im Raum, wesentlich getrieben von den hohen Energiepreisen und den vielen Verunsicherungen, an denen die frühere Ampel die Hauptschuld trägt.
Wir brauchen eine echte Wirtschafts- und Energiewende. Mit unserer wirtschaftspolitischen Agenda werden wir energisch darauf hinarbeiten, Deutschland wieder nach vorne zu bringen. Wir sagen besonders der überbordenden Bürokratie den Kampf und sorgen für wettbewerbsfähige Energiepreise und Unternehmensteuern.
Dass wir dabei auch fest an der Seite unserer Landwirte und der anderen grünen Branchen stehen, betonen wir.
Dass wir dabei auch fest an der Seite unserer Landwirte und der anderen grünen Branchen stehen, betonen wir mit unserem Antrag „Unsere Landwirtschaft vielfältig, leistungsstark und nachhaltig ausgestalten„.
Bildung und Forschung sind der Schlüssel zur Zukunft
Windkrafträder, Quantencomputer, Impfstoffe und selbst fahrende Autos – Deutschland lebt von Innovationen. Als Hochlohnland ohne nennenswerte Bodenschätze können wir die Folgen der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges nur dann überwinden und beim globalen Innovationswettlauf ganz vorne mit dabei bleiben, wenn wir noch stärker auf neue Hightech-Produkte, innovative Dienstleistungen und neuartige Verfahren setzen. Gleichzeitig helfen wir so dabei, globale Herausforderungen wie Klimawandel, Terrorismus, Energieverknappung und Hunger zu meistern und den Kampf gegen Pandemien wie Corona auch künftig zu gewinnen.
Die Voraussetzung für den Erfolg: hochqualifizierte Fachkräfte, eine exzellente Forschung, schnelle Fortschritte bei der Digitalisierung und die besondere Unterstützung des innovativen Mittelstands. Im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung setze ich mich deshalb besonders dafür ein,
• dass wir eine schlagkräftige Hightech-Agenda auflegen, die mit konkreten Maßnahmen unseren Innovationsstandort stärkt;
• dass der Fachkräftenachwuchs gesichert wird – dafür brauchen wir neben optimalen Bedingungen für Kitas, Schulen, Ausbildung, Studium und Weiterbildung auch mehr Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland – und müssen gleichzeitig neue KI-Modelle als hilfreiche Assistenten der Menschen nutzen, damit auch sie uns helfen können, den Fachkräftemangel zu bewältigen;
• dass die Fachkräfteeinwanderung richtig organisiert wird – das 2023 novellierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Ampel bringt hier noch nicht die Lösung, denn es setzt die Qualitätsanforderungen and die Einwanderer herab und ist nicht in der Lage, die langwierigen Visa- und Einwanderungsverfahren wesentlich zu beschleunigen; Um die besten Köpfe, z.B. im IT-Bereich, zu uns nach Deutschland zu holen, haben wir u.a. vorgeschlagen, die Asylverfahren und Einwanderungsverfahren trennen und dafür eine neue Bundesagentur für Einwanderung – eine „Work-and-Stay“-Agentur – einzurichten, die den Fachkräften alle Services aus einer Hand bietet und die Einwanderungsverfahren schneller, digitaler und einfacher macht.
• dass der Digitalpakt 2.0 für die Schulen so schnell wie möglich auf den Weg gebracht wird, nachdem die Ampel dieses wichtige Projekt immer weiter verzögert hat;
• dass wir uns besonders auf die nachhaltige Kreislaufwirtschaft und Schlüsseltechnologien wie grüner Wasserstoff, Robotik, Quantencomputing, Industrie 4.0, Cybersicherheit und speziell Künstliche Intelligenz konzentrieren – denn genau das sind die Felder, wo wir die Zukunft gewinnen können; dazu müssen wir die richtigen Schwerpunkte im Bundeshaushalt setzen;
• dass noch mehr Anreize für kleine und mittlere Unternehmen geschaffen werden, selbst zu forschen, neue Produkte zu entwickeln und dabei eng mit der Wissenschaft zusammenzuarbeiten –gerade dieses wichtige Feld hatte die Ampel immer weiter vernachlässigt.
Für eine optimale Infrastruktur
Eine starke Wirtschaft braucht auch eine optimale Infrastruktur – das gilt erst recht für eine Metropolregion wie Frankfurt/Rhein-Main – mit dem Wahlkreis 180 Main-Taunus in deren Mitte. Gerade hier sind gute Verkehrsanbindungen auf Straße, Schiene, in der Luft und durch einen leistungsfähigen ÖPNV von enormer Bedeutung. Wir müssen deshalb wichtige Maßnahmen für unsere Region aus dem neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 konsequent umsetzen. Dazu gehören vor allem die Ertüchtigung der Autobahnkreuze (Bad Homburger Kreuz, Nordwestkreuz Frankfurt, Westkreuz Frankfurt, Wiesbadener Kreuz), die dringend erforderliche Ortsumfahrung Weilbach im Zuge der B 519, der Ausbau des Schienenknotens Frankfurt mit seinen Zulaufstrecken, der Bau der Wallauer Spange und die Regionaltangente West. Die Projekte sparen für die Menschen aus dem Wahlkreis Zeit und Wege und entlasten gleichzeitig das gesamte Schienensystem der Region.
Wir werden die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet noch intensiver vorantreiben, damit wir die Chancen der Digitalisierung, der Künstlichen Intelligenz, des Autonomen Fahrens und von Big Data optimal nutzen können.. Gerade in ländlichen Gebieten sind hier noch einige Lücken zu füllen. Für den Sprung in die Gigabit-Gesellschaft müssen Breitbandausbau und der Ausbau der Mobilfunknetze – Stichwort 5G –Hand in Hand gehen. Wir müssen spitze bei nachhaltigen digitalen Innovationen werden, das e-government forcieren und Deutschland zu einem Gewinner der Plattformökonomie machen.
Last but not least: Beim Bau des Rhein-Main-Links, durch den ab 2033 grüner Strom aus dem Norden fließen soll, setze ich mich weiter für eine Lösung ein, die die Interessen der Winzer vor Ort bestmöglich berücksichtigt.
Für ein starkes Europa
Ich bin aus voller Überzeugung Europäer, denn Europa ist unsere Zukunft:
• Europa wächst immer stärker zusammen und ist seit über 70 Jahren ein weltweit einmaliges und erfolgreiches Friedensprojekt, das wir fortführen müssen.
• Wir leben in offenen Grenzen und profitieren wie kein anderes Land vom größten gemeinsamen Markt der Welt. Über die Hälfte unserer Exporte geht in EU-Länder, und über die Hälfte der EU-Beihilfen gehen an Deutschland. Das sichert Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze bei uns im Land.
• Der Euro bringt viele Vorteile für unsere Wettbewerbsfähigkeit.
• Deutschland ist nur stark in einem starken Europa, gerade angesichts großer Herausforderungen wie Globalisierung, Klimawandel, Energieverknappung, Terrorismus, Ukraine-Krieg und Pandemien wie Corona. Das können wir nur gemeinsam meistern.
• Europa ist noch viel mehr: Uns verbinden gleiche Werte wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Weitere EU-Beitrittsverhandlungen kann es nur mit Ländern geben, die diese Werte mit uns teilen – ich freue mich sehr, dass es bei den Verhandlungen mit dem Beitrittskandidaten Ukraine Fortschritte bei der Erfüllung der Voraussetzungen gibt.
Trotz aller Vorteile sehen viele Bürgerinnen und Bürger die EU zunehmend kritisch. Damit Europa stark bleibt und die Menschen sich wieder neu für die europäische Idee begeistern, brauchen wir Reformen in der EU, zum Beispiel beim Einstimmigkeitsprinzip. Wir brauchen auch keine weitere Kompetenzverlagerung auf die EU-Ebene. Stattdessen müssen die EU-Staaten bei großen Themen noch besser zusammenarbeiten. Das gilt gerade in wichtigen Fragen wie Flüchtlingspolitik, Schutz der Außengrenzen, Folgen des Brexit, Klimaschutz, Innovation, , Folgen der Corona-Krise.
Große Krisen können wir nur gemeinsam erfolgreich durchstehen.
Mehr Power für Familien
Familien und insbesondere die jüngsten Familienmitglieder sind der kostbarste Schatz unserer Gesellschaft. Ich möchte sie gemeinsam mit meiner Fraktion weiter stärken. Wir wollen den Kinderfreibetrag und das Kindergeld anheben. Wir wollen Kindern die bestmöglichen Startchancen bieten und sie so früh wie möglich fördern. Wir verbessern Elternzeit und Elterngeld und wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter voranbringen.
Illegale Migration wirksam bekämpfen
Weltweit sind immer mehr Menschen auf der Flucht – 2024 sind es schon über 120 Millionen, die meisten davon flüchten innerhalb des eigenen Landes. Bürgerkriege, die desolate Lage in Afghanistan, der Ukraine-Krieg, Verfolgung, Klimawandel, Umweltkatastrophen und Hunger verstärken diese Entwicklung und vertreiben die Menschen auch zunehmend nach Deutschland und Europa.
Die beispiellosen humanitären Aufnahmeakte von rund einer Million Flüchtlingen in Deutschland im Jahr 2015und seit 2022 von rund 1,8 Millionen Flüchtlingen meist aus der Ukraine haben sehr deutlich gemacht: Wir dürfen unsere Gesellschaft nicht überfordern. Unsere Kommunen stoßen an ihre Grenzen.
Nachdem die Ampel das Thema drei Jahre verschlafen hat, bekennen wir Farbe und machen klare und vernünftige Vorschläge, wie wir die illegale Migration wirksam in den Griff bekommen können. Unser 5-Punkte-Plan zum Schutz unserer Grenzen und unserer Bevölkerung ist dabei nur der erste Schritt – weitere müssen und werden wir besonders auf EU-Ebene gehen.
Dabei möchte ich eins klarstellen: Wir können, wir wollen und wir dürfen nicht auf eine Politik verzichten, die richtig ist für unser Land, nur weil die AfD dem einen oder anderen Vorschlag auch zustimmen könnte. Das gäbe der AfD eine Art Vetorecht – und wäre einfach nur absurd! Eine wie auch immer geartete Kooperation mit der AfD schließen wir unmissverständlich aus. Wir gehen keinen Fingerbreit mit der AfD!
Menschenrechte weltweit durchsetzen
Seit die UNO 1950 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hat, hat sich vieles zum Positiven verändert. Den Menschenrechten ist weltweit mehr Geltung verschafft worden. Trotzdem werden nach wie vor in vielen Ländern die Menschenrechte mit Füßen getreten, auch in Europa, aber vor allem in autoritären Regimen – ein Beispiel hierfür: der schleichende kulturelle Völkermord an den Uiguren in der chinesischen Privinz Xinjiang, mit Umerziehungslagern, in den rund eine Million Menschen unter widrigsten Bedingungen gefangen sind.
Der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember mahnt uns jedes Jahr, uns immer und überall aktiv für Freiheit und Toleranz einzusetzen, gegen Völkermord, Unterdrückung, rechtsfreie Räume, Rechtsextremismus, Rassismus und Hassreden im Netz. Das bleibt ein Marathon. Die Menschenrechte müssen täglich neu verteidigt werden, weltweit und auch hier bei uns. Von Rückschlägen lassen wir uns nicht entmutigen.
Im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe engagiere ich mich besonders
• Für eine bedarfsgerechte humanitäre Hilfe, die den Ärmsten der Armen zugute kommt, ihnen eine Perspektive in ihren Heimatländern bietet und die Fluchtursachen vermindert, und damit auch für unsere Sicherheit einzahlt;
• für Religionsfreiheit und den Schutz von Menschenrechtsverteidigern weltweit,
• und für den Schutz indigener Völker, besonders im Amazonasgebiet, deren Leben einfach nur deshalb bedroht ist, weil sie für ihre Bürgerrechte, ihren Lebensraum und für den Schutz des Regenwaldes kämpfen.
Sicherheit in allen Lebensbereichen
Aus vielen Gesprächen und aus eigenem Empfinden weiß ich: Gerade das Thema Sicherheit beschäftigt die Menschen mehr als vieles andere – und zwar in allen Lebensbereichen.
Damit wir auch künftig in Deutschland gut und sicher leben können, setze ich mich ein:
• für berufliche Sicherheit: durch ein optimales Bildungssystem und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen;
• für digitale Sicherheit: durch den Ausbau der IT-Sicherheitsstruktur und einen europäischen Datenschutz, der Innovationen weiter möglich macht;
• für soziale Sicherheit: durch leistungsfähige und demographiefeste Sozialsysteme;
• für eine sichere Gesundheitsversorgung: durch mehr Pflegepersonal – bedarfsgerechte Kapazitäten in den Krankenhäusern und in der ambulanten Versorgung – innovative digitale Gesundheitskonzepte und mehr Produktionskapazitäten für wichtige Arzneimittel in Deutschland und Europa –optimale Sicherheitskonzepte für Pandemien wie Corona – mehr Geld für die Forschung zu Long-Covid;
• für innere Sicherheit und ein sicheres Zuhause: durch konsequenten Schutz vor Gewalt, Kriminalität und Terrorismus, das heißt besonders: mehr Videoüberwachung, mehr Personal, moderne Ausrüstung und die bessere Vernetzung für Polizei und Sicherheitsbehörden – und auch der Ausbau von Frauenhäusern und von Hilfsangeboten gegen häusliche Gewalt;
• für äußere Sicherheit: durch eine leistungsfähige Bundeswehr und die Erfüllung des 2%-Ziels, für die Stärkung der Europäischen Union und den Schutz der EU-Außengrenzen, für verlässliche Beziehungen zu unseren Bündnispartnern und für die weitere Unterstützung der Ukraine, die gegen den russischen Aggressor unter unsäglichem Leid auch unsere Freiheit und Demokratie verteidigt.
Empfehlen möchte ich auch einen Blick in unser Wahlprogramm und für eine schnelle Orientierung in unseren 10-Punkte-Plan.
