Politik lebt vom gegenseitigen Austausch. Diesem Ziel haben sich in dieser Woche besonders zwei Organisationen gewidmet.
Knowhow-Transfer mit Wirtschaftsjunioren – gut für unseren Standort
Was braucht die deutsche Wirtschaft von morgen – was brauchen junge Unternehmerinnen und Unternehmer von der Politik?
Um Fragen wie diese ging es auch in diesem Jahr wieder beim „Know-How-Transfer“ der Wirtschaftsjunioren Deutschland im Deutschen Bundestag. Eine Woche lang begleiteten 150 junge Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte unter 40 je einen Bundestagsabgeordneten oder einen Bundestagsabgeordneten im parlamentarischen Alltag.
Kontantinos Likas aus Frankfurt dabei
Auch ich habe mich gerne wieder daran beteiligt und das Nachwuchstalent Konstantinas Likas aus Frankfurt zu meinen Bundestagsterminen und in mein Büro eingeladen.
Konstantinos Likas ist gesellschaftspolitisch sehr engagiert, arbeitet im Frankfurter Bankenbereich und an der Universität Piräus gleichzeitig an seiner Dissertation, bei der es um die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität geht. Im Bundestag ist er kein Neuling, denn er war als Student vor einigen Jahren bereits Stipendiat beim Internationalen Parlaments-Stipendium. Ich danke ihm auch an dieser Stelle noch einmal herzlich für seinen Input und wünsche ihm eine glänzende berufliche – und private – Zukunft!

Mit „meinem“ Wirtschaftsjunioren Konstantinos Likas aus Frankfurt
Wichtige Impulse für die Politik
Die Wirtschaftsjunioren sind das größte Netzwerk junger Wirtschaft in Deutschland: mit rund 10.000 Mitgliedern unter 40 Jahren aus allen Bereichen der Wirtschaft, mit über 200 Mitgliedskreisen vor Ort – und auch global vernetzt.
Der Austausch mit den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern oder angehenden Führungskräften bringt für uns MdBs immer wieder wichtige Impulse aus der Praxis und Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Innovationen aus dem Wirtschaftsbereich. Gerade in Zeiten vielfältiger Umbrüche ist dieser konstruktive Dialog für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland besonders wichtig.
PACC – Parliamentarians And Churches Connected – Freikirchen und Politik gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt!
Beim Treffen mit den Leiterinnen und Leitern der Evangelischen Allianz und der Freikirchenbewegungen in Deutschland haben wir im Bundestag darüber diskutiert, dass das in Dänemark gegründete Konzept PACC Parliamentarians And Churches Connected auch für Deutschland interessant ist.
Bei dem Konzept geht es darum, dass Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Freikirchen sich gegenseitig besser kennenlernen, vertrauensvolle Kontakte aufbauen und verstärkt zusammenarbeiten, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.
Das Konzept wird besonders von der Deutschen Evangelischen Allianz EAD, bei unserem Treffen vertreten durch Dr. Johann Matthies, von der Vereinigung Evangelischer Freikirchen VEF, vertreten durch Konstantin von Abendroth, und vom European Nehemiah Center unterstützt.
Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Volker Kauder, meinem früheren Bundestagskollegen, langjährigen Fraktionsvorsitzenden, heutigen Honorarprofessor der Freien Theologischen Hochschule FTH Gießen – ein prominenter Unterstützer der Evangelischen Allianz und des PACC-Konzepts, mit weiterhin sehr guten Kontakten in die Politik.

Bei unserem Netzwerktreffen mit Vertreter/innen von EAD und Freikirchen, prominenter Unterstützer mein früherer Fraktionschef Volker Kauder 3.v.r.
Auch ich unterstütze eine stärkere Vernetzung von Politik und Kirchenvertreterinnen und Vertretern ausdrücklich. Für mich ist das ein wertvoller Ansatz, denn gerade Kirchen und Gemeinden leisten vor Ort einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Orientierung und gesellschaftliches Engagement.
Treffen außer Konkurrenz:
Ganz außer Konkurrenz und eher mit dem Ziel Koexistenz statt enger Kooperation
war eine Begegnung der besonderen Art in der Hessischen Landesvertretung am Montagabend
mit einem Großstadtfuchs!
