Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober: „In Bewegung bleiben!“

Wir haben am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit gefeiert, einen Tag, an dem wir daran denken sollten, was wir gemeinsam erreicht haben. Ein Tag, an dem wir uns das, was uns verbindet, vor Augen halten sollten, an dem wir definieren sollten, was uns wichtig ist: Freiheit, Einheit und Selbstbestimmung.

Diese Werte machen unser Land aus. Sie verdienen und brauchen unseren Einsatz. Denn wir sehen es überall auf der Welt: Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit – auch bei uns nicht.

Sie müssen geschützt werden, gegen Extremismus, politische Gewalt und Menschenfeindlichkeit – von rechts wie von links. Einheit heißt deshalb mehr als ein gemeinsamer Staat: Sie heißt, gemeinsam frei zu sein, Verantwortung zu übernehmen und unsere demokratische Ordnung zu schützen. Das tun wir – gerade in aufgeregten Zeiten wie diesen.

 

Foto: Screenshot aus der Lichtprojektion

Einen schönen Blick auf die Teilung und den Weg zur Deutschen Einheit hat in diesem Sommer auch die Open-Air-Film- und Lichtprojektion „Menschen und Parlament – Lebendige Demokratie in Deutschland“ am Deutschen Bundestag geworfen, die Sie hier noch einmal nachempfinden können.

Gemeinsam den Blick nach vorne richten!

An der Deutschen Einheit müssen wir immer weiter arbeiten, denn auch wenn Ost und West immer weiter zusammenwachsen und viele Unterschiede sich verringert haben:

Es gibt nach wie vor Herausforderungen und Ungleichheiten, wie der aktuelle Bericht von Elisabeth Kaiser, der Beauftragen der Bundesregierung für Ostdeutschland zeigt, den wir am Donnerstag im Bundestag debattiert haben.

So liegt das durchschnittliche Netto-Gesamtvermögen je Haushalt in Ostdeutschland bei 125.500 Euro, in Westdeutschland dagegen bei 257.100 Euro, also doppelt so hoch.

Der Bericht fordert uns explizit dazu auf, dass wir „In Bewegung bleiben“.

Und das gilt für uns alle in Ost und West. Wir brauchen Innovation und Transformation in ganz Deutschland, wie Lars Rohwer, mein geschätzter Bundestagskollege aus Dresden in seiner Rede betont hat.

Dabei wird auch das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation helfen, das bis 2030 in Halle aufgebaut wird.

 

Foto: Simone M. Neumann Flyer/Deutscher Bundestag