Vieles bereits auf den Weg gebracht
Von den 62 Maßnahmen, die im Koalitionsausschuss am 28. Mai verabredet worden sind, wurden bis Anfang September schon 47 vom Kabinett verabschiedet, viele davon sind aktuell in der parlamentarischen Beratung, 9 neue gesetzliche Maßnahmen sind bereits in Kraft getreten.
Zur Erinnerung nenne ich nur
Wir wollen Deutschland weiter stärken und haben – im Geist der gemeinsamen Vorstandsklausur mit der SPD in Würzburg – dafür auch in dieser Sitzungswoche neue Signale gesetzt:
Wir setzen neue energiepolitische Impulse für Wirtschaft, Haushalte und Klimaschutz
In dieser Woche haben wir weitere Gesetze für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung auf den Weg gebracht.
In erster Lesung haben wir das Gesetz zur Abschaffung der Gasspeicherumlage beraten. Damit entlasten wir Haushalte und Unternehmen um insgesamt rund 3,4 Mrd. Euro. Für einen Vier-Personen- Haushalt bedeutet das je nach Verbrauch eine Entlastung von etwa 30 bis 60 Euro im Jahr. Indirekt sinken zudem auch die Stromkosten, da Gaskraftwerksbetreiber ebenfalls von der Maßnahme profitieren. Weitere Gesetze zur Senkung des Strompreises folgen ab 1. Januar 2026.
Wir haben zudem ein novelliertes Kohlendioxid-Speicherungsgesetz eingebracht – ein wichtiger Meilenstein für unsere Industrie, für unsere Wettbewerbsfähigkeit und für den Klimaschutz. Mit CCS (Carbon Capture and Storage) und CCU (Carbon Capture and Utilization) kann CO2 abgeschieden werden, bevor es in die Atmosphäre gelangt, dann gespeichert oder etwa für die Herstellung von Düngemitteln genutzt werden. Diese Verfahren sind insbesondere für schwer vermeidbare CO2-Prozess-Emissionen von großer Bedeutung, etwa bei der Zement- oder Kalkindustrie. Mit dem Gesetz werden wir zum Beispiel den Rechtsrahmen für den Bau einer CO2-Transportinfrastruktur verbessern. Eine Länderöffnungsklausel ermöglicht zudem freiwillig die Onshore-Speicherung für CO2.
Darüber hinaus haben wir zwei weitere Energiegesetze eingebracht, um den Verbraucherschutz im Energiebereich zu stärken und um die Digitalisierung und den Ausbau der Stromnetze und der Windenergie auf See zu beschleunigen.
Wir stärken und entbürokratisieren die Pflege
Nicht erst die Coronapandemie hat gezeigt, dass wir dringend mehr Pflegepersonal benötigen. Deshalb werden wir die Pflegeberufe attraktiver machen. Wir werden die Pflege entbürokratisieren, das Pflegepersonal mit mehr Befugnissen ausstatten und die Pflegeassistenzausbildung bundesweit vereinheitlichen. Die beiden Gesetzesvorhaben dazu sollen zu einer höheren Pflegequalität bei geringeren Kosten und einem interessanteren Berufsbild führen und die in der Pflegeassistenz auch international anschlussfähig machen.

Foto: Fernando Zhiminaicela/Pixabay
Wir stärken Innovationen mit der Hightech-Agenda
Hightech made in Germany – mit unserer neuen Hightech-Agenda wollen wir mehr Investoren und Top-Talente nach Deutschland locken, aus Spitzenforschung „Spitzenwertschöpfung“ machen, mit innovativen Produkten und Verfahren neue Märkte erobern und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. In der von uns beantragten aktuellen Stunde haben unsere Forschungspolitiker für mehr Investitionen in Zukunftstechnologien wie KI, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion oder Technologien für klimaneutrale Energie und Mobilität. Unsere Forschungsministerin Dorothee Bär betonte, dass wir dabei auf zahlreichen Erfolgen wie dem neuen Supercomputer „Jupiter“ in Jülich aufbauen können – wir müssen aber unsere PS schneller auf die Straße bringen.

Foto: Screenshot Parlaments-TV
Wir stärken die Finanzkraft von Ländern und Kommunen
Zur finanziellen Stärkung von Ländern und Kommunen haben wir drei Gesetzentwürfe eingebracht:

Foto: Chris/Pixabay
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Was noch?
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Enquete-Kommission „Corona“ nimmt Arbeit auf
Diese Woche hat sich die Enquete Kommission „Aufarbeitung der Corona- Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ konstituiert und meine Fraktionskollegin Franziska Hoppermann einstimmig zur Vorsitzenden gewählt.
Die Enquete Kommission setzt sich aus 14 Mitgliedern des Bundestages aller Fraktionen und aus 14 Sachverständigen aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Verwaltung unter Beteiligung von Ländern und Kommunen zusammen.
Gemeinsam werden sie die Entscheidungen und Prozesse der damaligen Zeit aufarbeiten, selbstkritisch hinterfragen und bis Ende Juni 2027 Lehren für künftige Pandemien daraus ziehen.
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Infos zu allen Debattenpunkten hier und in den Plenarprotokollen
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