Auf seinem Jahresempfang hat das Bischöfliche Hilfswerk Misereor ein brennendes Thema angesprochen und mit Klimaexperten und Expertinnen diskutiert:
Die Ausgangslage:
Viele afrikanische Länder verfügen über reiche natürliche Ressourcen wie Sonne und Wind, die für die Erzeugung erneuerbarer Energien genutzt werden können – und langfristig eine nachhaltige Energiesicherheit für alle gewährleisten könnten.
Das Problem:
Dennoch erfahren fossile Projekte eine Renaissance auf dem afrikanischen Kontinent, obwohl der Abbau von Öl, Gas und Kohle verheerende Auswirkungen auf die Menschen vor Ort hat und den Klimawandel vorantreibt. Der Ausstieg aus den fossilen Energien ist deshalb essentiell.
Die Fragen:
Die Expert/innen:
Das Fazit:
Der Ausstieg aus den fossilen Energien muss so schnell wie möglich erfolgen. Menschen im globalen Süden müssen bezahlbaren Zugang zu erneuerbaren Energien erhalten.
Dazu sind starke globale Partnerschaften notwendig. Die geplanten Kürzungen im BMZ-Haushalt sind deshalb „Sparen am falschen Ende“, wie mein Fraktionskollege Andreas Jung betonte.
Hamira Kobusingye stellte zu Recht die Frage, wie man in Afrika eine nachhaltige Energiezukunft erreichen kann, solange Industrieländer wie Deutschland weiterhin in fossile Energien in Afrika investieren.
Misereor und seine Partnerorganisationen haben die Kampagne „Keine Energie auf Kosten der Ärmsten!“ ins Leben gerufen, um das zu ändern.

Die Diskussionsrunde beim GIZ-Empfang zur Energiewende in Afrika, Teilnehmerkreis s.o. (v.r.n.l.)