Guter Start ins neue Jahr trotz Herausforderungen: Rekordinvestitionen, Erleichterungen für Unternehmen und Haushalte – und ein neuer Schulterschluss in Europa!

Den Jahresauftakt möchte ich gerne mit einem positiven Blick beginnen:

Nach zwei Jahren Rezession zeichnet sich endlich eine, wenn auch noch zarte, Konjunkturwende ab. Der Jahresendspurt hat dafür gesorgt, dass unser BIP 2025 um 0,2 Prozent gewachsen ist. Und auch für 2026 stehen die Signale auf Grün.

Diese Dynamik wird noch verstärkt werden durch den Wachstumsbooster und das Konjunkturpaket für die Infrastruktur und die Verteidigung, die ab diesem Jahr mit Rekordinvestitionen ihre Wirkung
entfalten
werden – und durch zahlreiche weitere neue Regelungen, von denen unsere Unternehmen und viele Bürgerinnen und Bürger profitieren werden.

So gelten seit dem ersten Januar niedrigere Strom- und Gaspreise. Wir verbessern die Forschungsförderung in Unternehmen. Wir haben die Gastrosteuer und die Flugsteuer – wichtig für den Flughafenstandort Frankfurt! – gesenkt. Die Steuerbefreiung für E-Autos wurde verlängert. Der Agrardiesel wird billiger. Die Pendlerpauschale wird erhöht. Wir stärken das Ehrenamt.

Mitmachen beim Bürokratieabbau

Wir forcieren den Bürokratieabbau und nehmen dazu gerne auch neue Vorschläge von Ihnen allen entgegen, die Sie über das neue Bürokratiemeldeportal „EinfachMachen“ anmelden können.

Foto: BMDS

Konrad Adenauer, Friedrich Merz und der neue Schulterschluss in Europa

Auch Konrad Adenauer, erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, der am 5. Januar 150 Jahre alt würde, bestärkt uns auf unserem Weg.

Seine Botschaft ist im Adenauer-Jahr 2026 so aktuell wie vor 70 Jahren, denn er wusste schon damals:

„Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.“

Bundeskanzler Friedrich Merz, für den Konrad Adenauer ein Vorbild ist, hat seit seinem Amtsantritt gezeigt, dass er sich diese Botschaft zu Herzen genommen hat. Wie kein anderer hat er darauf gedrängt, der Stimme Europas global wieder Gewicht zu geben:

  • besonders durch den – von der Ampel vernachlässigten – engen Schulterschluss mit Frankreich, Polen und Großbritannien,
  • durch das geeinte Auftreten bei den Verhandlungen mit den USA im Hinblick auf einen möglichen Friedensplan für die Ukraine,
  • durch seinen Einsatz dafür, dass Deutschland und Europa mehr Verantwortung in der Welt übernehmen, dass sie bei der Lösung von Krisen und Konflikten eine wichtigere Rolle spielen und sich mit anderen Mittelmächten wie Kanada, Australien und Indien gegen den zum Teil absoluten und brutalen Führungsanspruch der drei Großmächte USA, Russland und China stemmen, die die Welt unter sich aufteilen wollen und das Völkerrecht zunehmend missachten.

Herausforderungen werden größer

Diesen Weg müssen wir weitergehen, wenn wir unsere Freiheit bewahren wollen.

Wie groß die geopolitischen Herausforderunten sind und wie sehr auch eine starke Stimme Europas gefordert wäre, haben wir gleich zu Beginn des Jahres erneut erfahren:

  • mit der Absetzung des Diktators Maduro in Venezuela durch die USA,
  • mit den nicht enden wollenen Drohungen und Besitzansprüchen der USA gegen Grönland,
  • mit den immer brutaleren Angriffen Russlands auf die Zivilbevölkerung in der Ukraine,
  • mit der schockierenden und blutigen Brutalität, mit der das Terrorregime im Iran gegen die eigene Bevölkerung vorgeht.