Erfreulich: Winzerfreundliche Lösung beim Rhein-Main-Link – Standortpläne für das Umspannwerk in Eschborn!

Steter Tropfen höhlt den Stein! Nach intensivem Einsatz von allen Seiten, vielen Gesprächen und auch durch öffentlichen Druck hat der Netzbetreiber Amprion beim Bau des Rhein-Main-Links jetzt eine Lösung angeboten, die die Interessen unserer Winzer in Hochheim bestmöglich berücksichtigt – und schriftlich bestätigt!

Winzerfreundliche Lösung

Danach soll die Starkstromtrasse, durch die ab 2033 der Strom aus dem Norden fließen soll, auf jeden Fall unterirdisch gebaut werden, und zwar so tief, dass die Wurzeln der wertvollen Weinreben nicht beschädigt werden.

Statt drei Varianten der Trasse gleichzeitig durch zahlreiche Probebohrungen zu prüfen und die Weinberge in bester Lage damit schon vor dem eigentlichen Trassenbau stark zu beschädigen, soll in diesem Winter bis maximal zum 1. April zunächst nur die sogenannte Kostheimer Variante geprüft werden. Auch wird es weniger Probebohrungen bei dieser Variante geben. Die Arbeit in den Weinbergen wird so ebenfalls nicht beeinträchtigt.

Solidaritätsbesuch bei den Hochheimer Winzern

Für eine solche Lösung hatte auch ich mich zuvor gemeinsam mit Staatsminister a.D. Axel Wintermeyer und mit Ingo Schon, dem weinbaupolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion eingesetzt.

Bei unserem Gespräch mit den betroffenen Winzern auf dem Weingut Weinegg Mitte November hatten wir uns nochmals ausführlich über die existenzbedrohlichen Folgen der anderen Planungsvarianten von Amprion informiert und den Winzern unsere Solidarität versichert. Auch die Presse war zu dem Besuch eingeladen.

Herzlichen Dank an alle für ihren Einsatz und an die Pressevertreter für ihre Berichte!

Fortschritte auch in Sachen Umspannwerk

Auch die Verhandlungen mit dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT verlaufen positiv. Der von TenneT geplante Standort für das neue Umspannwerk in Eschborn scheint jetzt allseitige Akzeptanz zu finden, wie ich bei meinem Gespräch mit TenneT-Vertretern diese Woche in Berlin erleichtert erfahren habe.

Das neue Umspannwerk ist nötig, um den aus Norden kommenden Gleichstrom für die Verteilung an die Verbraucher/innen in Wechselstrom umzuwandeln.

Mit Mario Meinecke, dem Stv. Leiter der Berliner TenneT-Konzernrepräsentanz, und Christian Horzetzky, dem TenneT-Landesreferenten für Hessen, habe ich zudem ausführlich über weitere Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen beim MainNetzausbau gesprochen. Markus Koob, mein Bundestagskollege aus dem Nachbarwahlkreis Hochtaunus, hatte das Treffen im Bundestag organisiert.

Danke für das konstruktive Gespräch!

Gespräch mit Mario Meinecke und Christian Horzetzky von TenneT sowie Markus Koob MdB zum MainNetzausbau im Bundestag