Endspurt: Bewerben um den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2027 – noch bis 15. Juli!

Die technisierte Arbeitswelt stellt auch die Unternehmen in unserer Region gerade heute vielerorts vor immer größere Herausforderungen. Damit der berufliche Alltag sicher bleibt, muss auch der Arbeitsschutz bei den Veränderungen mithalten.

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis zeichnet deshalb alle zwei Jahre Unternehmen aus, die sich in besonderer Weise für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten engagieren.

Bewerben können sich Unternehmen aller Größen und Branchen, aber auch Einzelpersonen – und zwar noch bis zum 15. Juli 2026 unter: www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de.

Arbeitsschutz-Lösungen in vier Kategorien gesucht

Gefragt sind clevere Konzepte und Prozesse oder neuartige Produkte und Technologien, die Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in deutschen Betrieben wirksam verbessern – und die gleichzeitig zum Nachmachen anregen.

Die Auszeichnung wird in vier Kategorien vergeben. Jede Kategorie ist mit einem Preisgeld von je 10.000 Euro dotiert:

  • „Strategisch“: weitreichende Managementlösungen
  • „Betrieblich“: kreative, innovative Lösungen auf Betriebsebene
  • „Kulturell“: verhaltens- und verhältnisändernde Maßnahmen
  • „Persönlich“: Maßnahmen, die Sicherheit und Gesundheitsschutz der einzelnen Beschäftigten betreffen

Ausgezeichnete Beispiele aus früheren Wettbewerben waren die maßgeschneiderte Digitalisierung von Sicherheitsprozessen im Bausektor, eine wegweisende Sicherheitslösung für die Arbeit an Überlandleitungen, oder ein vorbildliches Modell für nachhaltig verankerten Arbeitsschutz in der Pflege.

Die eingereichten Konzepte werden von einer unabhängigen Jury aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft geprüft, zwölf Konzepte werden für eine Auszeichnung nominiert.

Am 21. April 2027 wird der Deutsche Arbeitsschutzpreis in einem festlichen Rahmen in Berlin unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas verliehen.

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis ist eine Initiative der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie GDA.

Foto: DASP/3c