
Selfie mit Schauspielerlegende Richard Gere, Vorsitzender der International Campaign for Tibet
Und noch eine ganz besondere Begegnung hatte ich in dieser Woche – mein persönliches Highlight: Schauspielerlegende Richard Gere war im Rahmen eines Treffens des Parlamentskreises Tibet im Deutschen Bundestag zu Gast. Mit dabei waren auch Mitglieder der Tibet-Initiative Deutschland und des Vereins der Tibeter in Deutschland – und natürlich mein hessischer Kollege und Parlamentarischer Staatssekretär Michael Brand als Vorsitzendes des Parlamentskreises.
Richard Gere seit Jahren im Einsatz für Tibet
Viele kennen Richard Gere sicherlich aus Filmen wie „Pretty Woman“. Was viele nicht wissen: Richard Gere engagiert sich seit Jahrzehnten für Tibet und den Dalai Lama und hat die International Campaign for Tibet ICT mitgegründet, deren internationaler Vorsitzender er auch ist.
All das sehr zum Missfallen Chinas, das ihn nicht nur mit einer Einreisesperre belegt hat, sondern auch dafür gesorgt hat, dass Richard Gere in keinem großen Film in Hollywood mehr eine Rolle bekommt.
Brutale Unterdrückung der Tibeter durch China
Gemeinsam mit ICT-Präsidentin Tencho Gyatso und ICT-Geschäftsführer Kai Müller informierte uns Richard Gere über die aktuelle Lage in der Region.
Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, wie die internationale Aufmerksamkeit wieder stärker auf das Thema Tibet gelenkt werden kann.
Denn ebenso wie die Uiguren werden die Tibeter von China brutal unterdrückt. Ihr Land wird stärker abgeschottet als Nordkorea. Ihre Kultur soll ausgelöscht werden. Religiöse Stätten werden zerstört. Kinder werden ihren Eltern entrissen und in Internaten zwangssinisiert. Wer Widerstand leistet, wird inhaftiert. Und China erhebt sogar Anspruch darauf, den nächsten Dalai Lama zu bestimmen.
Einmalige Kultur Tibets erhalten:
Richard Gere beschrieb auch, wie kreativ die Tibeter und ihr Dalai Lama darin sind, ihre einmalige Kultur und Religion zu erhalten, auch im Exil, und dabei selbst ein Vorbild für Zusammenhalt, „Compassion“ und gewaltlosen Widerstand bleiben. Und die Bestimmung des nächsten Dalai Lama liegt natürlich allein bei den Tibetern.
Dafür brauchen sie weiter die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Wir alle tragen mit Verantwortung dafür, dass die Kultur Tibets erhalten bleibt.

Die Mitglieder des Parlamentskreises Tibet, ihr Vorsitzender Michael Brand, der Religionsbeauftragte Thomas Rachel und Vertreter/innen der Tibeter in Deutschland freuen sich über den Besuch von Richard Gere, Internationaler Präsident der International Campaign for Tibet ICT und seiner Begleitung; Foto: Büro Michael Brand MdB

Impressionen vom Austausch mit dem ICT-Vorsitzenden Richard Gere zur Lage in Tibet