Einsatzort Bundestag: Politikstudent Arik Müller-Gebel aus Kelkheim genießt „Politik hautnah“ und ist begeistert!

Ich freue mich sehr, dass Arik Müller-Gebel aus Kelkheim mir diese Woche bei meiner Bundestagsarbeit über die Schulter geschaut hat und dabei viele Eindrücke aus der praktischen Politik sammeln konnte. Er studiert in Mainz im 2. Semester Politik. Hier ist sein Bericht:

„Meine Zeit im Büro von Herrn Altenkamp war geprägt durch neues Wissen und bekannte Gesichter.

Nach kurzer Einweisung und Hauspassabholung am Montag konnte ich mir die Bürogebäude angucken, erst einmal ankommen und das sehr freundliche und offene Team sowie Herrn Altenkamp persönlich kennenlernen.

Viele neue und spannende Erkenntnisse

Am Dienstagmorgen durfte ich gleich an einem hochkarätigen parlamentarischen Frühstück teilnehmen. Es handelte sich um ein Briefing der Hilfsorganisation help e.V. über die Lage in der Ukraine und mögliche deutsche Finanzierungsoptionen für die zivile Hilfe dort trotz Haushaltskürzungen.

Nicht nur lernte ich dort sehr viel auf einmal – angefangen damit, dass ein „parlamentarisches Frühstück“ existiert.

 

Ich war ebenfalls fasziniert davon, im gleichen Raum zu sitzen wie mehrere Abgeordnete, dem ukrainischen Botschafter Oleksii Makeiev und Professor Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW – Persönlichkeiten, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kannte. Somit war es der perfekte Auftakt für das gesamte Praktikum.

In der AG Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Fraktion war ich beeindruckt von der weitreichenden und wichtigen humanitären Arbeit, die der deutsche Staat mithilfe dieser Politiker erfüllt, was mir vorher gar nicht so bewusst war.

Nach der AG-Sitzung gab Herr Altenkamp mir die Möglichkeit, mit ihm auf die Fraktionsebene des Reichstages zu gehen, und ich konnte mir mehrere Pressekonferenzen der verschiedenen Fraktionen hautnah anschauen. Kurz vor der Fraktionssitzung zeigte mir Herr Altenkamp auch den CDU/CSU Fraktionssaal, und es war einfach nur irre, all diese bekannten Politiker, wie unseren Außenminister, zu sehen.

Am gleichen Tag zeigte mir Frau Zeitz bei einem Rundgang die Bürogebäude des Bundestages – also das Jakob-Kaiser-Haus, das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus – sehr ausführlich. Dieser frühe Ausflug ermöglichte es mir, mich einigermaßen gut in dem Labyrinth zurechtzufinden, vielen Dank!

Dem Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am Mittwoch beizuwohnen, speziell bei der Befragung des UNRWA-Interim Commissioner General Christian Saunders zur Flüchtlingshilfe für die Palästinenser – der übrigens am Dienstag auch schon in der AG Menschenrechte zu Gast war – war ein persönliches Highlight und besonders spannend.

Meinen Besuch des Plenums im Reichstag am Donnerstagmorgen, wo ein Antrag der AfD die Debatte noch besonders erhitzte, werde ich auch sehr bald nicht mehr vergessen.

UNRWA-Interimskommissar Christian Saunders (links) in der Sitzung der AG-Menschenrechte mit seinen Begleitern

Unvergessliche Eindrücke

Ich werde aber vermutlich nichts in dieser Woche schnell vergessen.

Ich habe sehr viel erlebt, und auf alles zu ausführlich einzugehen, ist leider nicht möglich.

Noch nie bekam ich so viele neue Eindrücke und neue Informationen in so einem kurzen Zeitraum. Als Student der Politikwissenschaft war mir zwar klar, dass reale, berufliche Politik nicht viel zu tun hat mit der politischen Theorie, Philosophie und Statistik, die ich bereits kannte. Die Unterschiede wirklich zu erleben, war für mich deshalb sehr interessant und erkenntnisreich.

Ich habe außerdem gesehen, wie viel ein Abgeordneter des deutschen Bundestages zu tun hat. Herr Altenkamp war genau wie alle anderen MdBs von morgens bis abends in Bewegung, und der Kalender ließ nicht viel Zeit zum Durchatmen.

Ich durfte die deutsche Demokratie hautnah miterleben und einmal mittendrin sein, und das nur durch Herrn Altenkamp, Frau Haffke, Frau Renken und Frau Zeitz – Vielen Dank!

Ich würde es noch einmal machen und jedem weiterempfehlen!