Das Gespräch mit Dr. Martin Frick, dem Direktor des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen WFP, in der unserer Menschenrechts-AG am Dienstag machte einmal mehr deutlich: Wir müssen die humanitäre Katastrophe in Gaza dringend bekämpfen!
Die erschütternde Notlage der Bevölkerung in Gaza beschrieben uns eindringlich weitere Vertreter des WFP und von UNICEF am Mittwoch im Menschenrechtsausschuss. In Gaza sind in den letzten Monaten mehr als 50.000 Kinder verletzt oder getötet worden. Tausende leiden unter Unterernährung. Es müssen unbedingt mehr Zugänge für Hilfslieferungen geöffnet werden.
Humanitäre Hilfe ist Investition in Stabilität
Humanitäre Hilfe ist eine Investition in die Stabilität, nicht nur in Gaza. Auch weltweit sind die Folgen von Hunger desaströs, führen zur noch mehr Konflikten, Flucht und Migration. Dieser Herausforderung müssen wir uns auch bei den kommenden Haushaltsberatungen bewusst sein, wenn es um die Mittelbereitstellung für die humanitäre Hilfe geht, die die Ampel zuletzt halbieren wollte.
Dass die kürzliche Wiederaufnahme der humanitären Hilfslieferungen in Gaza durch Israel ganz und gar nicht ausreichend ist, um die Not zu bekämpfen, bestätigten uns zudem Vertreter des Auswärtigen Amtes bei unserer Befragung im Ausschuss.

Unsere AG-Mitglieder im Gespräch mit Dr. Martin Frick, Direktor World Food Programms WFP (2. v.r.) am 3. Juni 2025