Bewundernswerter Einsatz: Das Civil Society Forum e.V. ist ein Netzwerk von aktuell 166 NGOs und Initiativen aus ganz Europa, das sich für Demokratie, Menschenrechte und Menschenrechtsverteidiger einsetzt und sich als Brückenbauer zwischen den Zivilgesellschaften in Europa versteht.
Berlin Hub zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger
Sergei Tereshenkov vom Civil Society Forum und Noura Chalati von Reporter ohne Grenzen – ebenfalls Teil dieses Netzwerks – haben mir am Mittwoch das Konzept des Berlin Hub vorgestellt, und welche Rolle u.a. die EU-Leitlinien zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern und die Berlin Freedom Week dabei spielen.
Das Ziel der Initiative: Berlin soll zu einer sicheren Plattform und Drehscheibe für Menschenrechtsverteidiger gemacht werden, die in ihrer Heimat von autoritären Regimen oft mit Haft oder dem Tod bedroht sind, und ins Ausland flüchten mussten.
Es geht darum, dass Menschenrechtsverteidiger – z.B. Künstler, Dissidenten, Aktivisten, Menschenrechtsanwälte oder investigative Journalistinnen wie Basma Mostafa – in Berlin Schutz finden, dass sie auch in Deutschland weiterarbeiten können und sich integrieren, dass sie sich vernetzen, und dass sie ihre Informationen mit uns teilen, um gemeinsam Lösungen zu finden, zum Nutzen von uns allen.
Schutz von transnationaler Repression
Dabei geht es auch um den Schutz vor transnationale Repression, denn sehr oft werden Menschenrechtsverteidiger, z.B. aus Russland, auch in Deutschland weiter verfolgt und bedroht.
Und damit geht es auch um unsere Sicherheit, um unsere Souveränität und den Schutz vor Desinformation in Deutschland. Somit müssen wir Menschenrechtsarbeit auch als Teil der deutschen und europäischen Sicherheitsstrategie verstehen.
Unterstützung durch die Politik gefragt
Wie der Berlin Hub auch von der Politik unterstützt werden kann, werden wir auf jeden Fall in den nächsten Monaten weiter diskutieren!

Herzlichen Dank für das Gespräch an Sergei Tereshenkov und Noura Chalati!