Viel Erfolg für euer PPP-Austauschjahr in unserer Region, Catharine und Maria!

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich kurz vor Weihnachten die beiden US-Stipendiatinnen Catharine und Maria kennenlernen konnte, für die ich im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms PPP die Patenschaft übernommen habe.

Ich wünsche Catharine und Maria viel Erfolg für ihr Austauschjahr in Deutschland und noch viele schöne Erlebnisse in unserer Region, bevor sie im Sommer in die USA zurückfliegen.

Catharine: Horizonterweiterung groß geschrieben!

Catharine ist eine junge Chemikerin, die mit Hilfe der Austauschorganisation Cultural Vistas gGmbH eine nette Gastfamilie in Bad Soden gefunden hat. In Frankfurt belegt sie Kurse an der Uni und macht ein Praktikum bei der Senckenberg-Gesellschaft.

In diesem Bericht erzählt Catharine, woher sie kommt und wie es ihr bisher bei uns gefällt – herzlichen Dank dafür!

„Hallo! Ich heiße Catharine Bruner, bin 24 Jahre alt, und bin eine Teilnehmerin des 42. Parlamentarisches Patenschafts-Programms, unterstützt von dem Bundestag und dem US-Kongress.

Ich komme aus Columbus, Ohio, und als ich 14 Jahre alt war, habe ich angefangen, Deutsch zu lernen. Ich habe Chemie und Deutsch am Rhodes College in Memphis, Tennessee studiert. Vor meiner Ankunft in Deutschland habe ich in Austin, Texas gelebt und dort als Chemikerin gearbeitet, und in meiner Freizeit geboxt.

Im Juli 2025 bin ich nach Deutschland angekommen. Zunächst habe ich zwei Monate im schönen Radolfzell am Bodensee verbracht, wo ich an einem intensiven Sprachkurs teilgenommen habe. Im September bin ich nach Bad Soden umgezogen, wo ich bei meiner sehr herzlichen Gastmutter lebe. Dort werde ich bleiben, bis ich im Juni 2026 in die USA zurückfliege.

Momentan bin ich eine Gasthörerin in Chemie-Veranstaltungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Campus Riedberg. Mein Lieblingskurs heißt „System Erde“, ein geologisches Fach, dass mein Interesse an der Geochemie geweckt hat!

Anfang 2026 fange ich ein Praktikum bei der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung an. Dort werde ich in der Bernsteinforschung tätig sein und Objekte für die Sammlung katalogisieren und fotografieren. Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe!

Die allgegenwärtige Geschichte, Kunst und Kultur gefällt mir in Deutschland am besten. Ich besuche gerne Museen, erkunde neue Städte, und lerne unterschiedliche Perspektiven kennen. Es ist mir wichtig, meinen eigenen Horizont zu erweitern und andere Lebensweisen und Umgebungen bewusst zu erleben.

Vielen Dank, Herr Altenkamp, für Ihre Unterstützung und für die Möglichkeit, meine Erfahrungen zu teilen. Ich bin sehr dankbar, ein Teil dieses Programms zu sein, und nehme aus meiner Zeit in Deutschland wertvolle Perspektiven mit, die ich bewusst in mein weiteres Leben und meine Arbeit in den USA einbringen möchte.

 

Maria: Viele Überraschungen in Deutschland!

Maria Montemayor wird von der Organisation GIVE e.V. mit betreut. Vielen für deinen Bericht über deine ersten Erfahrungen in Deutschland:

„Hallo, ich bin Maria Montemayor und komme aus Kalifornien. Dort besuche die private katholische St. Patrick-St. Vincent Catholic High School in Vallejo, ganz in der Nähe von San Francisco.

Ich freue mich sehr, dass ich die Chance bekommen habe, im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms PPP ein Austauschjahr in Deutschland zu verbringen.

In Hattersheim wohne ich bei einer sehr netten Gastfamilie, und in Flörsheim besuche ich das Graf-Stauffenberg-Gymnasium, wo ich mich sehr wohlfühle.

Was mir in Deutschland besonders gefällt, ist, dass die Steuer im Endpreis enthalten ist. In Amerika muss man die Steuer immer separat berechnen, da sie nie auf dem Preisschild ausgewiesen ist.

Was mir auch sehr gefällt, ist der öffentliche Nahverkehr. In meiner amerikanischen Stadt gibt es zwar auch öffentliche Verkehrsmittel, aber nicht besonders viele. Ich muss immer mit dem Auto fahren, und das ist für die ganze Familie immer etwas schwierig, weil jeder ein Auto braucht. Hier kann ich einfach den Bus oder die S-Bahn nehmen, und das ist viel einfacher als ständig mit dem Auto zu fahren.

Was mich in Deutschland am meisten überrascht hat, war das Brot. Ich hatte vorher keine Ahnung, dass es so viele verschiedene Brotsorten gibt und dass die Deutschen so viel Brot essen. Ich wusste nicht viel über Deutschland und die deutsche Kultur. Früher dachte ich, Brot sei eher etwas Französisches oder Spanisches. Jetzt weiß ich, dass die Deutschen in Sachen Brot wahre Meister sind.

Wenn ich zurück nach Kalifornien fliege, werde ich das College besuchen. Später möchte ich einmal Biologie und Medizin studieren und Ärztin werden.

Herzlichen Dank an Herrn Altenkamp, dass er für mich die Patenschaft übernommen hat!“