Ich freue mich immer sehr, wenn sich junge Menschen für Politik begeistern. Besonders gefreut habe ich mich deshalb, dass Lenno Powik aus Hattersheim diese Woche auf meine Einladung hin am Planspiel Jugend im Parlament teilgenommen hat, bei dem er selbst in die Rolle eines Abgeordneten schlüpfen konnte.

Mit Lenno Powik bei seinem Besuch in meinem Büro
Hier ist sein Bericht:
Mein Name ist Lenno Powik, ich bin 18 Jahre alt, besuche die Main-Taunus-Schule und hatte vom 11. bis 14. Oktober die Möglichkeit, gemeinsam mit rund 300 anderen Jugendlichen am Planspiel „Jugend und Parlament“ des Deutschen Bundestages teilnehmen zu dürfen. Diese besondere Erfahrung wurde mir durch die Nominierung von Herrn Altenkamp ermöglicht.
Bei dem Planspiel sollten wir die Arbeitsweise des Bundestages und insbesondere den Alltag von Bundestagsabgeordneten kennenlernen.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer übernahm die Rolle eines fiktiven Abgeordneten, der einer von drei fiktiven Fraktionen angehörte: der BP (Bewahrungspartei), der PEV (Partei für Engagement und Verantwortung) oder der GP (Gerechtigkeitspartei). Ich selbst war Teil der GP, in welcher ich unter anderem zum Landesgruppenvorstand gewählt wurde.
Für mich war es eine besondere Ehre, dass wir unsere Sitzungen, Ausschüsse und Reden in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages abhalten durften, ein Privileg, das sonst ausschließlich den echten Abgeordneten vorbehalten ist.
Mein persönliches Highlight war es, im Plenarsaal des Bundestages über die vier Gesetzesentwürfe, die wir in den vorangegangenen Tagen erarbeitet hatten, abzustimmen und wie echte Abgeordnete am Rednerpult stehen zu dürfen.

Foto: Screenshot Parlaments-TV
Abgesehen von dieser großen Ehre hat es mir unglaublich viel Freude bereitet, mit politisch interessierten und engagierten Jugendlichen aus ganz Deutschland in Kontakt zu treten und spannende Diskussionen zu führen.
Darüber hinaus hat mir das Planspiel geholfen, genauer zu verstehen, wie Gesetzesfindungen im Deutschen Bundestag ablaufen, welche Herausforderungen damit einhergehen und weshalb es nicht so einfach ist, wie man es von außen manchmal denken mag.
Ich bin davon überzeugt, dass das Planspiel „Jugend und Parlament“ eine sehr sinnvolle Investition des Bundestages in die politische Bildung von Jugendlichen ist, weshalb ich es jedem Politik-Interessierten wärmstens weiterempfehlen würde.
Ich möchte mich herzlich bei Herrn Cyriax, Landrat des Main-Taunus-Kreises, für die Herstellung des Kontaktes zu Herrn Altenkamp bedanken.
Mein besonderer Dank gilt Herrn Altenkamp und seinem Team für die Nominierung, das freundliche und sehr inspirierende persönliche Gespräch mit Herrn Altenkamp und die hervorragende Organisation, die diese Tage für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.