Am 6. Juli hat der Dalai Lama seinen 90. Geburtstag gefeiert. Sehr interessant war dazu mein Gespräch mit dem Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland e.V. ICT., Kai Müller.
Seit 1988 setzt sich der Verein – ebenso wie die Tibet-Initiative Deutschland e.V., mit der der ICT eng zusammenarbeitet – für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeterinnen und Tibeter und für die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Denn China unterdrückt die Tibeter und versucht, ihre Kultur auszulöschen.
China hat sogar angekündigt, den nächsten Dalai Lama zu bestimmen. Kern der Religionsfreiheit ist jedoch, dass die Tibeter ihr Oberhaupt selbst bestimmen. Ein von den Tibetern ernannter Dalai Lama bedeutet auch für China weniger Instabilität in der Region und mehr internationale Akzeptanz.
Wichtig ist, dass wir, die Politik, in Gesprächen mit China immer wieder die in Tibet stattfindenden Menschenrechtsverletzungen thematisieren und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen.
Herzlichen Dank für den guten Austausch!

Gemeinsam mit ICT-Geschäftsführer Kai Müller